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Feminisierung in der Zahnmedizin? – Anteil der Zahnärztinnen steigt

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Feminisierung in der Zahnmedizin? – Anteil der Zahnärztinnen steigt

Der Anteil der praktizierenden Zahnärztinnen in Deutschland steigt stetig, sodass die Frauen in einigen Bundesländern im Gegensatz zu ihren Kollegen bereits in der deutlichen Mehrzahl sind. So sprechen Politik und Gesellschaft bereits von einer „Feminisierung“ in der Zahnmedizin. Wird der einst männlich dominierte Zahnarztberuf allmählich durch weibliche Zahnmedizinerinnen abgelöst?

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Zahnärztinnen in der Überzahl

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Zahnärztinnen in der Überzahl

Seit einigen Jahren ist in der Zahnmedizin ein deutlicher Anstieg der Zahnärztinnenanzahl in Deutschland zu beobachten. Während im Jahr 1990 lediglich ca. 13.420 Zahnmedizinerinnen praktizierten, waren es im Jahr 2005 bereits 31.729, was nahezu einer Verdreifachung entspricht. Diese Entwicklung geht sogar so weit, dass die weibliche Fraktion in einigen Bundesländern bereits überwiegt, bspw. in Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Auffallend ist zudem, dass die Frauenquote unter den praktizierenden Zahnärzten in den letzten Jahren rasend schnell ansteigt: Lag der Anteil im Jahr 1990 noch bei 25 %, waren es 16 Jahre später schon 40 %. In der Kieferorthopädie ist bereits eine höhere Quote der Zahnärztinnen vorhanden.

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Junge Nachfolgerinnen

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Junge Nachfolgerinnen

Besonderheiten sind auch im Hinblick auf die Altersstruktur der Zahnmediziner zu beobachten. Nach einer Erhebung des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahr 2013 sind die weiblichen Behandler im  jungen Alter in der Mehrzahl, im höheren Alter dominieren hingegen die Männer. So sind heute bereits ca. 33.000 Zahnärzte und Zahnärztinnen älter als 50 Jahre, wovon die Überzahl männlich ist. Von den Behandlern zwischen 30 und 50 hingegen, sind schon 50 % Frauen. Es folgt also eine junge, weibliche Generation an Zahnmedizinerinnen, die sich bereits an den Universitäten abzeichnet und die einst männerdominierte Tätigkeit ein Stück weit ablöst.

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Zahnmedizin beliebt bei Studentinnen

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Zahnmedizin beliebt bei Studentinnen

Die sogenannte „Feminisierung“ der Zahnmedizin lässt bereits in den Universitäten beobachten. Im Studienfach Zahnmedizin wurden im Wintersemester 2014/2015 über 9.500 Studentinnen gezählt, die gegenüber 5.400 Studenten eine beträchtliche Mehrzahl ausmachten. Verglichen mit den Zahlen aus dem Wintersemester 2000 konnte hier ein Wachstum von über 10 % verzeichnet werden. Auch bei den männlichen Studierenden ist ein Zuwachs der Immatrikulationen sichtbar, jedoch kommt dies nicht an den Wert der weiblichen Kommilitonen heran. Weiterhin ist an dieser Stelle zu erwähnen, dass die Studienanfängerinnen ihre zahnärztliche Ausbildung mit einem besseren Schulabschluss beginnen: So starteten im Wintersemester 2006 69 % der weiblichen Studierenden mit einem sehr guten Abitur in das Studium.

Die Überzahl der Frauen schlägt sich auch in der Anzahl der Promotionen nieder, sodass ca. 65 % der Doktoranden weiblich waren.

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Was bedeutet der „Gender Switch“ in der Zahnmedizin

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Was bedeutet der „Gender Switch“ in der Zahnmedizin

Der Geschlechterwechsel – auch „Gender Switch“ genannt, ist den Entwicklungen zufolge im Zahnarztberuf bereits in vollem Gange. In Politik, Gesellschaft und Wissenschaft stehen aktuell mehrheitlich noch die männlichen Mediziner im Mittelpunkt, dies wird sich jedoch schon in naher Zukunft ändern. Mit diesem neuen Wandel ergibt sich jedoch auch die Notwendigkeit neue Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu finden. Dies ist nicht ausschließlich auf die weibliche Mehrheit unter den praktizierenden Zahnmedizinern zurückzuführen, sondern auch auf die allgemeine Veränderung des Verhältnisses zum Beruf. So sind sowohl junge Zahnärztinnen als auch Zahnärzte immer mehr auf eine ausgewogene Work-Life-Balance bedacht.

Damit hier praktikable Lösungen gefunden werden können, müssen zunächst Veränderungen im System stattfinden, die das Ganze flexibler werden lassen. Da der richtige Beginn der zahnärztlichen Tätigkeit bei Frauen in den meisten Fällen mit der Phase eines Kinderwunsches zusammenfallen, müssen hier Wege gefunden werden beides miteinander zu vereinbaren. Aktuell sind viele Zahnmedizinerinnen in einer Gemeinschaftspraxis tätig, da sie hier z. B. halbtags arbeiten und sich den Rest des Tages um die Familie kümmern können. Wenn hier eine Veränderung der Rahmenbedingungen stattfindet, sodass das Studium es ermöglicht schon während der Ausbildung in die Familienplanung einzusteigen, ist sicher schon ein Schritt in die richtige Richtung getan.

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Zahnärztin – der ideale Beruf für Frauen?

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Zahnärztin – der ideale Beruf für Frauen?

Obwohl die Zahnmedizin in der Vergangenheit durch einen Männerüberschuss dominiert wurde, ist dieser Fachbereich ideal geeignet für weibliche Mediziner. Insbesondere die Behandlung des Mundraumes und der Zähne eines Patienten erfordern ein ausgeprägtes Feingefühl und konzentrierte Arbeit, die besonders Frauen liegt. Auch das benötigte Vertrauensverhältnis zu den Praxisbesuchern ist sehr wichtig im Kontext der Behandlung und kommt Behandlerinnen meist sehr entgegen. Außerdem ist zu beobachten, dass auch in den Bereichen der Chirurgie und Implantologie immer mehr Frauen zu finden sind. Dies wird dadurch begünstigt, dass schon an den Universitäten diese Disziplinen stärker berücksichtigt werden und vermehrt Fortbildungen angeboten werden.

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Die Position der Zahnmedizinerinnen weiter stärken

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Die Position der Zahnmedizinerinnen weiter stärken

Zur Stärkung der Position der Zahnärztinnen wurden bspw. Verbände wie der „Dentista Club“ gegründet. Diese setzen sich u. a. für eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf ein und für eine Veränderung der Rahmenbedingungen bspw. im Studium ein. Weiterhin werden auch sogenannte Study Clubs organisiert, in denen Zahnärztinnen sich untereinander fortbilden und neue Behandlungsmethoden lernen können.

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