4.1 Domainname

Als Domainname wird ein Name bezeichnet, welcher durch Punkte getrennt ist, wobei der letzte Teil des Namens .de oder .com ist und als Top Level Domain, kurz TLD, definiert wird. Zugeordnet wird eine solche TLD mit einer IP-Adresse, sodass jede Domain einem eindeutigen Besitzer zugesprochen werden kann. Diese Top Level Domains können zwischen zwei Gruppen unterschieden werden, so gibt es eine länderspezifische Endung, welche sich aus zwei Buchstaben zusammensetzt wie zum Beispiel .de oder .at und eine allgemeine Domainendung wie beispielsweise .net oder .info.

Die Wahl des Domainnamens ist sehr entscheidend, weshalb man sich lange genug Zeit lassen sollte, um sich für den richtigen zu entscheiden. Für die Suchmaschinenoptimierung ist ein klarer und inhaltsbezogener Domainname von Vorteil, wobei auch hier auf die Endung geachtet werden sollte. Internationale und geschäftliche Inhalte einer Webseite bringen häufig die Endung .com oder .biz mit sich. Sollten hingegen nur allgemeine Informationen enthalten sein, ist .info sinnvoll. Organisationen greifen oftmals zu der .org, da es sich anbietet. Deutschlandweit wird die Endung .de präferiert, da diese am bekanntesten ist und somit die dementsprechende Seriosität ausstrahlt. Bei den TLDs werden alle Endungen von den Suchmaschinen gleich behandelt, sodass es eher auf die „Wunschendung“ verzichtet werden sollte, als auf den richtigen Domainnamen. Dieser sollte leicht zu merken sein, sowie in Verbindung mit dem Content der Webseite stehen. Die Zeichenanzahl kann sich hierbei über 2-63 Zeichen erstrecken, sollte aber möglichst kurz gehalten werden. Der Richtwert liegt zwischen 10-12 Zeichen.

Ob relevante Keywords bzw. Schlüsselwörter mit in den Domainnamen inbegriffen sein sollen, muss vorher überdacht werden. In der Regel ist dies ziemlich vorteilhaft, da zum einen der Name der Domain von großer Bedeutung und zum anderen ist ein sinnvoller Domainname mit einbegriffenen Suchbegriffen für die Verlinkungsarbeit sehr gut, da bei der Verlinkung dann nur der Domainname als Linktext angegeben werden kann. Sind ein bis zwei relevante Schlüsselwörter vorhanden, erhält diese Internetseite unter den jeweiligen Suchbegriffen ein verbessertes Ranking. Folglich bietet es sich an, die Wörter mit einem Bindestrich zu trennen. Dabei sollte allerdings nur maximal zwei Wörter verwendet werden, sprich lediglich ein Bindestrich. Wenn der Domainname zu lang ist, erscheint dieser oftmals unseriös und können von den Suchmaschinen dadurch abgewertet werden.

Darüber hinaus gibt es auch „Type-In Domains“, von denen der Domainname so ausschlaggebend ist, dass die Internetuser den Namen direkt in den Browser eingeben. Ein Beispiel wäre schuhe.de, wenn man im Internet Schuhe kaufen möchte, geht man davon aus, dass man unter schuhe.de fündig wird. Solche Domainnamen sind natürlich extrem begehrt und dementsprechend teuer.

Darauf achten sollte man bei der Wahl des Domainamens, dass keine Marken- bzw. Urheberrechte verletzt werden. Bei der Wahl des Domainnamens ist eine Keywordrecherche ratsam.

4.1.1 Standarddomain

Nach Auswahl des Domainnamens sollte eine Standarddomain festgelegt werden, wo die Webseite stets gefunden wird. Ist es der Fall, dass die Adresse sowohl mit als auch ohne dem „www“ gefunden werden soll, ist eine Standarddomain nicht vonnöten. Da die Suchmaschinen allerdings erkennen, wenn eine Internetseite unter zwei Adressen zu finden sind, wird das oftmals als Duplicate Content gewertet und somit in der Regel kategorisch abgewertet.

4.2 Webhosting

Die Unterbringung, also das Hosting, einer Webseite auf einem Webserver nennt sich Webhosting. Gegen einen vom Provider festgelegten Betrag, werden einem die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt. Die Wahl des Anbieters sollte nach Möglichkeit auf einen bekannten Provider fallen, welcher schon für längere Zeit auf dem Markt ist.

Eine entscheidende Voraussetzung des Providers ist die technische Grundlage, welche die jeweiligen Webseiten unterstützen muss. Dafür ist abzuklären, wie viel Speicherplatz und Traffic für die Seite benötigt wird, also wie viel Datenvolumen nötig ist und ist Zukunft gebraucht wird. Infolgedessen sollte darauf geachtet werden, dass man das ausgewählte Angebot erweitern, auch „upgraden“, lässt. Hierbei gibt es heutzutage viele Möglichkeiten von einem Speicherplatz der Größe einer „Webvisitenkarte“  bis hin zu einem eigenen Server. Eine normale sowie statische Internetseite benötigt monatlich 50 MB Speicherplatz sowie 1 GB Traffic. Eine Webseite einer gut besuchten Community kommt auf diese Werte innerhalb von ein paar Stunden, wodurch sich in der Regel ein größeres Paket eher anbietet.

Der preisliche Unterschied der einzelnen Anbieter ist mittlerweile so gering, dass man auf die Anforderungen die man für die Webseite braucht, alle erfüllt werden. So sollte der Provider PHP sowie MySQL unterstützen, denn die Programmiersprache PHP ist eine Voraussetzung zur Erstellung von dynamischen Internetseiten ist und MySQL ein wichtiges Element zur Verwaltung von Datenbanken darstellt.

Hinzu kommen einige Apache-Module, welche eine große Bedeutung haben, sodass der zukünftige Webhoster auf jeden Fall mod_rewrite unterstützen sollte. Diese Funktion ermöglicht es, Webadressen unkompliziert sowie suchmaschinenfreundlich umzuleiten, eine Standarddomain zu definieren oder auch eine dynamische, also eine aufwendige URL, umzuschreiben und einfach darzustellen. Diese Faktoren sind für die Suchmaschinenoptimierung von großer Bedeutung, sodass diese im Angebot des Providers enthalten sein sollten.

Darüber hinaus ist das Herunterladen der Logfiles des Servers ein wichtiges Element, welches ebenso im Paket mit inbegriffen sein sollte. Dieses Dokument beinhaltet Daten wie zum Beispiel die Adresse über die die Webseite gefunden wurde oder auch welcher Suchbegriff und welche Suchmaschine verwendet wurde, um auf die Seite zu kommen etc.. Diese Daten sind wichtig zur Analyse und Anpassung einer Webseite, sodass diese dem Besucherverhalten angepasst werden kann.

4.3 Programmierung

4.3.1 Programmiersprachen

4.3.1.1 Begriffsdefinition

Programmiersprachen definieren eine dargestellte Sprache, welche es ermöglicht, Computersystemen direkte Anweisungen sowie Befehle zu erteilen. Eine detailliertere Sprache, welche genauere Anweisungen gibt, ist in der Computersprache Grundvoraussetzung für die anspruchsvollen algorithmischen Strukturen des Computers.

Die Programmiersprache unterteilt sich in zwei Bereiche: Zum einen gibt es die syntaktische Form, also die äußere, und zum anderen die semantische Form. Semantik beschreibt in diesem Fall die genaue Bedeutung der einzelnen Sprachen. Im laufe der Jahre haben sich unterschiedliche Programmiersprachen entwickelt, wobei die wichtigsten in diesem Tutorial erläutert werden. Nicht zugehörig wird auch HTML als auch Typo3 erläutert.

4.3.1.2 Die wichtigsten Programmiersprachen

Perl

Basis hierfür sind unterschiedliche Programmiersprachen und vereinfacht es, einzelne Elemente oder auch ganze Einheit einfacher zu interpretieren. Gebrauch findet die Perl-Sprache somit in Bereichen der Systemadministration sowie bei der Realisierung von Webanwendungen.

HTML

Die Abkürzung HTML bedeutet „Hypertext Markup Language“ und heißt soviel wie eine Auszeichungssprache, welche auf einem Text basiert. Grundbausteine des Internets sind HTML Dokumente sowie darauf erstellte Webseiten. Um die darauf basierenden Internetseiten anschauen zu können, ist ein Webbrowser vonnöten. Die jeweiligen Hyperlinks verbinden die Dokumente miteinander, wodurch der komplexe Aufbau des Internets, also dem World Wide Web entsteht, weshalb auch die meisten Webeditoren auf HTML basieren.

C++

C++ ist eine weit verbreitete Programmiersprache, welche in vielen Bereichen eingesetzt wird. Diese baut auf der Programmiersprache C auf und wird für beispielsweise der Produktion von Computerspielen verwendet als auch für komplexe Betriebssysteme.

Java

Von dem Unternehmen Sun Microsystems wurde das Produkt Java entwickelt, womit sich einfache Befehle sowie Programmstrukturen umsetzen lassen. So gut wie jedes Betriebssystem unterstützt Java, wo es lediglich einer speziellen Einbettung (Java-Plattform) bedarf.

Typo3

Typo3 ist ein Content Management System (CMS) und vereinfacht die Veröffentlichung als auch die Verwaltung von Internetseiten. Die Scriptsprache PHP dient hierfür als Grundlage. Da Typo3 ein3e „Open Source Software“ ist, wird diese stetig weiterenwickelt.

PHP

PHP ist auch bekannt unter „Personal Homepage Tools“ und ist für die Erstellung von aufwendigen, dynamischen Webanwendungen zuständig. Nahezu alle Internetseiten, die einen dynamischen Content beinhalten, verwenden PHP. Da PHP eine serverseitige interpretierte Sprache ist, bedarf es keiner Spezifikation auf der Clientseite.

4.3.2 Web-/HTML-Editoren

4.3.2.1 Begriffsdefinitionen

Die HTML-Editoren bilden die größte Einheit der Webeditoren und ist eine Software, welche die Webseiten in einem HTML-Format darstellen. Dabei unterscheidet man zwischen Programmen welche entweder der HTML- beziehungsweise der Quellcode bearbeitet oder direkt generiert wird. Darüber hinaus gibt es auch noch so genannte WYSIWYG-Editoren (What you see is what you get), wo während der Bearbeitung die Webseiten angezeigt werden können.

4.3.2.2 Die bedeutsamsten Web-/HTML-Editoren

Microsoft Front Page

Der Microsoft Front Page HTML-Editor ist nach dem Prinzip des WYSIWYG aufgebaut und wird am meisten genutzt. Die Benutzeroberfläche ist für die einzelnen Nutzer einfach zu verstehen und zu bedienen und es zeichnet sich durch ein gutes Site- beziehungsweise Link-Management aus. Für die Erstellung von kleineren Internetseiten ist das Programm Front Page völlig ausreichend, wo hingegen die Erstellung von größeren Webseiten nicht so sinnvoll mit Front Page zu erstellen sind, da die Kategorisierung der jeweiligen Inhalte immer schwieriger zu koordinieren wird. Aufgrund dessen entstehen öfters nicht genaue Codierungen. Die älteren Programme unterstützen oftmals viele Programmiersprachen nicht, wo auch PHP zugehört.

Dreamweaver

Dreamweaver ist ebenfalls ein Produkt welches auf dem What you see is what you get-Prinzip basiert und von der Firma Adobe Systems als HTML-Editor veröffentlich wurde. Hierbei ist die Benutzeroberfläche jedoch nicht so gut strukturiert wie bei Microsoft Front Page. Der Vorteil dieses Editor ist, dass Dreamweaver auch bei größeren Webseiten einen „sauberen“, also validen HTML-Code erstellt und auch Programmiersprachen wie PHP und weitere unterstützt. Somit ist Dreamweaver für professionelle IT-Spezialisten empfehlenswert.

Adobe GoLive

Der HTML-Editor Adobe GoLive ist ein Editor für eher professionelle und erfahrene Webspezialisten ein Programm. Durch die unterschiedlichen Komponenten ist eine Bearbeitung mittels „Drag & Drop Verfahren“ möglich, sodass komplexe Seitenstrukturen erstellt werden können. Auch PHP wird von GoLive unterstützt und ist auch für Windows von Microsoft sowie Mac OS im Handel. Dreamweaver soll allerdings in Zukunft den WYSIWYG-Editor ersetzen, welches ebenfalls ein Produkt der Firma  Adobe Systems ist.

NetObjekts Fusion

Websiderpros hat die NetObjekts Fusion, ein weiterer HTML-Editor, welches auch eher für Einsteiger gemacht ist, da die Oberfläche einfach zu bedienen ist. Das Integrieren unterschiedlicher Templates wird mit Hilfe von vielen Features möglich gemacht, so dass sie Bedienung sich um einiges erleichtert. Der Funktionsumfang wird zudem auch um ein Vielfaches erweitert. Durch die Kompatibilität mit PHP und dynamischen Inhalten, ist NetObjekts Fusion sowohl für große als auch für kleine Webseiten geeignet.

Des Weiteren existieren noch viele andere HTML-Editoren mit denen die Bearbeitung und Erstellung von Internetseiten ermöglicht wird. Wichtig bei dem Einstieg von der Gestaltung von Webseiten ist, dass die der Editor nach dem WYSIWYG-Prinzip aufgebaut ist, um die erste Bearbeitung so einfach wie möglich zu gestalten. Das genannte Prinzip basiert auf einer schnellen Bedienung und dem Nachvollziehen der einzelnen Arbeitsschritte. Die Eingabe von direkten Codes erfolgt bei den reinen Texteditoren, wo erweiterte HTML-Kenntnisse erforderlich sind. Das wichtigste ist fast, dass das ausgewählte Programm auch mit PHP kompatibel ist, da dies in der heutigen Zeit des Programmierens Grundvoraussetzung ist.

4.4 Seitenaufbau

4.4.1 Url-Aufbau

„Uniform Ressource Locator“ eher unter URL bekannt, erkennt eine Quelle über die Ortung und dem Zugriffsmechanismus. Die Bestandteile einer URL schließen sich zusammen aus reservierten sowie nicht reservierten Zeichen.

Der Aufbau sowie das Design der URL sollte richtig gestaltet werden, da dies eine bedeutende Voraussetzung für eine gute Positionierung auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen ist. Schon vor der Herstellung einer Internetseite sollte die Namensgebung klar feststehen, denn das ist ein wichtiges Kriterium bei der Suchmaschinenoptimierung. Die Internetseite wird von den Suchmaschinen indexiert und somit gerankt, wonach die URL nicht mehr verändert werden sollte.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass das Design der URL sowie die Webseite an sich, eher für den Besucher als für die Suchmaschinen erstellt werden. Infolgedessen sollten die URLs für den Besucher verständlich und dem Inhalt der verschiedenen Seiten angepasst sein. Entscheidende Suchbegriffe sowie das Unterlassen von unverständlichen Zahlen- sowie Zeichenkombinationen in der URL sind dabei Voraussetzung. Ein nachvollziehbares Zeichen ist ein Bindestrich zur Trennung von wichtigen Suchbegriffen, was den Suchmaschinen sagt, dass die getrennten Wörter auch getrennt gewichtet werden. In der URL sollte nach Möglichkeit kein Dateiname vorkommen, da somit eine dynamische Umstellung einer statischen Internetseite einfacher gestalten.

Oftmals kommt es bei einer Seite auch zu einer zu umfangreichen Linkstruktur, was für die Suchmaschinen nicht von Vorteil ist, da die Crawler der Suchmaschinen meist nur die erste Ebene einer Internetseite indexieren, also nachgehen und verfolgen. Darüber hinaus kann man Webseiten leichter verändern, wenn sie klar aufgebaut wurde. Bei absolut gesetzten Links ist es auch möglich das gesamte Verzeichnis ganz simpel in eine andere Ebene zu verschieben.

URLs welche selbst sprechend durch den Namen sind, sind für Besucher sowie Suchmaschinen am optimalsten, da diese einfach gelesen werden können. Das Thema kann von den Suchmaschinen für die jeweiligen Unterseiten schnell eingegrenzt werden und der Besucher weiß von vorneherein was ihn auf dieser Seite erwartet.

4.4.2 Seitenaufbau/Menü

Bei der Suchmaschinenoptimierung ist der Seitenaufbau von extrem hoher Bedeutung, denn dadurch wird der Suchmaschine sowie dem Besucher der Internetseite gezeigt, in welcher Qualität die Seite erstellt wurde. Falsche Verlinkungen sollten unbedingt unterlassen werden, da diese im schlimmsten Fall auch zum Ausschluss aus dem Index der Suchmaschinen führen kann. Dafür existieren extra Tools, welche die fehlerhaften Links auffindet. Der Crawler einer Suchmaschine kann sich besser zurechtfinden, wenn die Struktur einer Webseite nachvollziehbar ist.

Da sich eine Webseite auf mehrere Ebenen unterteilt, ist die Startseite immer die erste Ebene. Dort werden normalerweise immer die wichtigsten Hauptkategorien verlinkt. Die Unterseiten der Hauptkategorien sollten auch wieder zur Startseite weiterleiten, als auch zu den Unterkategorien erster Ordnung. Auch von diesen Seiten ist eine Verlinkung zu der Startseite sowie zu den Hauptkategorien wichtig, als auch zu den Unterkategorien zweiter Ordnung. Die gesamte Webseite sollte in diesem Schema erstellt werden bis zur letzten Ebene. Verlinkungen zur Startseiten und zu der zweiten Ebene enthält die letzte Ebene. Für kleine bis mittelgroße Webseiten kommt man auf 2-3 Ebenen, wobei man bei großen Internetseiten auch mit vier Ebenen auskommt. Dank PHP oder auch CSS kann man die ganzen Ebenen und somit auch die dazugehörigen Seiten gut verwalten und strukturieren.

Mehr als vier Ebenen sollten jedoch nicht verwendet werden, da die Crawler der Suchmaschinen die Seiten auf bestimmten Ebenen wieder verlassen können und nicht jedem Pfad automatisch folgen. Vermieden werden kann das mit externen Verlinkungen der einzelnen Unterseiten. Das Menü sollte nur aus HTML- oder Textelementen bestehen und keine Javascripte oder Applets enthalten, da einige Crawler diese nicht genau interpretieren können. Darüber hinaus haben viele Besucher nicht den richtigen Browser, der diese Scripte anzeigen kann. Bilder sind in diesem Fall auch nicht ideal für die Menüzusammenstellung. Verlinkte Suchbegriffe, welche sich auf den richtigen Inhalt beziehen. Dadurch können Crawler und Besucher die Seite besser durchgehen. Des Weiteren wirken sich auch die Linktexte auf ein positives Ranking aus, wenn sie richtig benannt sind und im Kontext zum Inhalt stehen. Eine Animation sollte man heute nicht mehr mit Flash animieren, sondern eine HTML-Alternative wählen. Für größere Projekte ist eine Sitemap von Vorteil, damit eine Grundübersicht existiert. Diese Sitemap kann den PageRank auf den Unterseiten gleichmäßig aufteilen, was für die Suchmaschinenoptimierung einen deutlichen Vorteil darstellt.

Folglich kann man sagen, dass die Webseite auf das natürliche Verhalten des Besuchers angepasst werden sollte, denn eine klare Navigation hilft nicht nur dem Besucher sondern auch der Suchmaschine, welche dann die Seite besser erfassen kann.

4.4.3 Sitemap

Die Auflistung aller Seiten besteht aus einer Sammlung von Links, wobei sich diese bei großen Projekten auf eine Ansicht des hierarchischen Aufbaus, wo die verschiedenen Seiten der anderen Unterkategorien in einer anderen Sitemap befinden. Die Funktionen der Sitemap berufen sich zum einen auf eine Navigationsmöglichkeit und zum anderen auf die Informationsvergabe von relevantem Inhalt. Extra für die Suchmaschinenoptimierung gibt es Meta-Sitemaps, welche die Infos als standardisierte XML-Datei abspeichern, diese auf die Webseite verlinken und direkt auf den Server laden.

Meta-Sitemaps ermöglichen den Crawlern eine effektivere Suche und lassen sich spielend mit dafür vorgesehenen Programmen erstellen. In einigen Fällen ist es möglich, dass man die Sitemap direkt auf die Webseite einrichten kann, sodass diese sich automatisch sowie regelmäßig aktualisieren. Für den Besucher können extra Sitemaps angefertigt werden, welche nicht mehr als 50-100 Links beinhaltet sollte und auch von der Startseite verlinkt werden sollte. Wenn eine Internetseite einen Umfang von mehr als 100 Unterseiten hat, sollte man die Sitemap in jedem Fall hierarchisch angeordnet werden. Mittels einer Sitemap kann versucht werden, die Anzahl der Ebenen zu verringern. Dies ermöglicht eine gleichmäßige Verteilung des PageRanks auf den Unterseiten, wobei die Verlinkung der einzelnen Seiten mit relevanten Keywords durchgeführt werden sollte.

4.4.4 Interne Verlinkung

Interne Verlinkungen benötigen eine klare Struktur und sollte möglichst ohne graphische Elemente dargestellt werden. Ist es allerdings notwendig, graphische Elemente einzubauen, dann sollte man wenigstens das Alt- bzw. Title-Attribut verwenden, um der Suchmaschine zusätzliche Infos bieten zu können. Somit ist es auch für einfache Textlinks vorteilhaft mit einem Title-Attribut zu arbeiten.

Um die Übersicht bei großen Webseiten zu behalten, sind themenbezogene Sitemaps sinnvoll, damit sich der Besucher zurecht finden kann. Ein Stichwortverzeichnis kann auch eine große Hilfe bei komplexen Internetseiten sein. Was das Thema interne Verlinkungen angeht, hat man unglaublich viele Möglichkeiten. So ist es auch möglich eine Positionsanzeige oder Adressleiste einzubringen, an der sich der Besucher orientieren und mir nur einem Klick die Ebene je nach Belieben wechseln kann. Footerlinks wie bei Home, Sitemap oder auch Impressum können Suchbegriffe auch mit integriert werden.

Suchmaschinen fällt es generell leichter sich durch gut strukturierte und nachvollziehbare Webseiten zu orientieren und diese zu bewerten.

4.4.5 Content

4.4.5.1 Begriffsdefinition

Content bezeichnet den Inhalt einer Internetseite, wozu alle dargestellten Medien, sprich Texte, Audio- sowie Videodateien, als auch Bilder zählen. Dieser bedeutsame Faktor hat den größten Einfluss auf das Ranking der Suchmaschinen. Das regelmäßige Eintragen von neuen Inhalt, wird sich durch ein besseres Ranking kenntlich zeigen.

4.4.5.2 Texte

Eine Webseite kann noch so schon aussehen durch Bilder und Animationen, hat aber sehr schlechten Textinhalt, dann wird diese Seite ein schlechtes Ranking haben. Denn man muss wissen, dass die Suchmaschinen keine Bilder auswerten können und somit nur den Text einer Seite für das Ranking gewichten. Trotz dessen sollte auf einer Webseite nicht an Bildern und Animationen gespart werden, da diese vieles einfacher erklären lassen und es somit für den Besucher attraktiver gestalten.

Die Textinhalte einer Webseite sollten individuell gestaltet werden und so viel wie möglich erstellt werden, denn je mehr Texte vorhanden ist, umso größer ist die Chance, dass die Seite unter den relevanten Keywords gefunden werden kann. Die Suchmaschine wertet diese Texte dann nach bestimmten Suchbegriffen und Suchbegriffskombinationen aus, unter welchen die Internetseite gefunden werden soll. Einige Spezialisten gehen davon aus, dass es in der gesamten Branche nur um die 15 Mio. tatsächlich genutzte Suchbegriffe gibt. Wenn man diese Zahl mit den vorhandenen Webseiten vergleicht, kommt man zu den Millionen Ergebnissen pro Suchanfrage.

Um das Ranking zu verbessern, ist es üblich die Anzahl der Suchbegriffe in den Texten zu erhöhen. Dabei sollte man dennoch nicht vergessen, dass der Text auf der Seite für den Besucher gemacht ist. Somit ist es ratsam die Texte nicht nur für den Crawler ansprechend zu gestalten, sondern auch für die Besucher der Seite.

Für die Suchmaschinenoptimierung sind qualitativ hochwertige Texte eine wichtige Basis, um bei den Suchmaschinen Erfolge zu erzielen. Wichtig bei der Texterstellung ist, dass die Texte nicht zu offensichtlich optimiert wurden, da die Suchmaschinen darauf sehr empfindlich reagieren. Somit sollte man die Grenze der Anzahl der relevanten Suchbegriffe pro Text die Grenze von 4-6% nicht überschreiten. Dazu gibt es im Web viele Tools, die diese Grenze berechnen. Dies nennt sich Keyworddichte oder auch Keyword-Density. Das so genannte Keyword Stuffing sollte man nicht betreiben, denn dann kann es passieren, dass die Webseite aus dem Index der Suchmaschine gestrichen wird und somit nicht mehr gefunden werden kann.

Darüber hinaus ist es auch wichtig, sich bei der Texterstellung nicht nur auf einen bedeutenden Suchbegriff anzulehnen, sondern mehrere unterschiedliche Keywords zu nutzen. Die Optimierung kann auch in nach Bedarf in verschiedene Phasen unterteilt werden, damit die Suchmaschine die Optimierung nicht als „übertrieben“ ansieht.

Vor allem zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung neuer Webseiten, bringt es nicht viel, sich direkt auf die hart umkämpften Keywords zu stürzen, sondern zunächst auf weniger optimierte Suchbegriffe. Im Vorfeld kann man sich über bestimmte Tools auswerten lassen, was oft gesucht wird.

Versteckter Text ist in der Suchmaschinenoptimierung ein rotes Tuch und wird in der Regel mit dem Entfernen der Webseite aus dem Index bestraft. Durch die technische Grundlagen und Fortschritte, ist es heutzutage möglich den Text auf einer Internetseite für den Betrachter nicht sichtbar zu gestalten. Das typische Beispiel zu Beginn war der weiße Text auf weißem Hintergrund. Doch das wird mittlerweile von jeder Suchmaschine erkannt und folglich bestraft.

4.4.5.3 Bilder

Die Suchmaschine kann keine Bilder oder graphische Elemente auswerten, weshalb diese trotzdem nicht vernachlässigt werden sollten. Eine wichtige Grundvoraussetzung ist, dass die Datengröße der Bilder oder ähnlichem so gering wie möglich gehalten werden sollte. Zum Beispiel sollte ein Bild die Größe von 100-150 KB nicht überschreiten.

Mit dem Alt-Attribut fügt man dem Bild einen alternativen Text hinzu, eine weiterführende Beschreibung und eventuell auch einen Link zu einer deutlich detaillierteren Definition (Longdesc). Der so genannte Alt-Text wird auch angezeigt, sobald der Besucher mit der Maus über das Bild fährt. Somit sollte der Text eine kurze Zusammenfassung des Bildes darstellen. Dadurch wird dem Betrachter eine kleine Beschreibung geboten, weshalb man mindesten das Alt-Attribute verwenden sollte. Das Title-Attribut sollte man verwenden, wenn man eine genauere Beschreibung dem Bild hinzufügen möchte. In Summe gibt es das Alt-Attribut für eine kurze Bildbeschreibung, das Title-Attribut für eine ausführlichere Erklärung und das Longdesc-Attribut für eine Verlinkung auf eine detaillierte Definition des Bildes.

Die Attribute bieten der Suchmaschine weitere wichtige Informationen zu dem Content der Webseite, welche sich bei richtiger Handhabung positiv auf das Ranking auswirken.

4.4.5.4 Gliederung

Für den Besucher sowie für die Suchmaschinen ist eine korrekte und sinnvolle Strukturierung der Internetseite wichtig. Des Weiteren ist die standardisierte HTML-Form einzuhalten. Sollte ein HTML-Code „unsauber“, sprich nicht korrekt sein, verlässt der Crawler in der Regel die Webseite und durchsucht diese nicht weiter.

Für die einfache Gliederung der Texte sind die HTML-Tags H1-H6 von Vorteil, denn diese bieten eine einfache Möglichkeit den Texten strukturierte Überschriften zuzuordnen. Die wichtigste Überschrift wird am größten abgebildet, was man aber auch im CSS nach Belieben verändern kann. Die H1 stellt auf einer Internetseite die Überschrift der gesamten Seite dar. Hier sollten die Keywords mit höchster Relevanz enthalten sein. Die H2 und gegebenenfalls auch die H3 können weitere Überschriften darstellen, weshalb die H4-H6-Tags nicht zwangsläufig angewandt werden müssen. Darüber hinaus kann man wichtige Textpassagen mit der Textmarkierung hervorheben, so kann man also von Fettschriften oder Unterstreichungen Gebrauch machen. Die markierten Texte und die Überschriften werden von den Crawlern als extrem wichtig eingestuft, wodurch die Auffindbarkeit unter den Keywords besser ist.

4.4.6 Aktualität

Die Aktualität spielt bei der Suchmaschinenoptimierung eine wichtige Rolle, denn neuer Inhalt auf eine Webseite wird von den Suchmaschinen positiv angesehen und bevorzugt gelesen, als Seiten mit altem Inhalt. Durch aktuellen Inhalt wird der Crawler dazu verleitet die Seite öfters zu besuchen.

Klar ist, dass man nicht jeden Tag den kompletten Seiteninhalt erneuern kann, dennoch sollte man versuchen die Informationen stets um ein Stück zu erweitern. Im Web findet man sogar „Open Content“ welcher nicht urheberrechtlich geschützt ist, weshalb man diesen Text für eine Anregung verwenden kann, um bei sich selbst neuen Inhalt zu veröffentlichen.

Je nach Branche bietet es sich bei Zeitmangel an, ein Forum oder Meinungsboard auf der Seite zu intergrieren, sodass die Besucher für frischen Inhalt sorgen. Zudem kann auch ein Newsblog zu einem besseren Ranking führen.

4.4.7 Meta-Tags

4.4.7.1 Begriffsdefinition

Die HTML-Codierungen, welche Metadaten enthalten, nennen sich Meta-Tags. Diese Daten stehen im Head-Bereich einer Internetseite und beinhalten relevante Daten zusammengefasst. Für die Crawler der Suchmaschinen sind Meta-Tags ideal, um die Seite gezielt durchsuchen zu können. Für Besucher sind die Meta-Tags unsichtbar, weshalb immer mehr versuchen, dort so viel wie möglich Informationen einzubringen.

Vor allem zu Beginn hatten die Suchmaschinen einige Probleme durch die vielen Daten, welche nichts mit dem eigentlichen Thema zu tun hatten, weshalb sich die Zuordnung der Webseite erschwerte. Besonders das Keyword-Tag hat viele zum Missbrauch dessen verleitet. Dies war mitunter ein Grund dafür, dass die Meta-Tags nicht mehr von allzu großer Bedeutung in der Suchmaschinenoptimierung sind.

4.4.7.2 Title

Der Title-Tag ist ein extrem bedeutsamer Onpage-Faktor, welches starken Einfluss auf das Ranking hat. Der Text des Title-Tags wird bei den meisten Suchmaschinen bei den Ergebnissen als Beschreibung der Internetseite angezeigt.

Aufgrund dessen sollte dieser Text relevante Keywords für die Suchmaschine enthalten, als auch verständliche sowie kurz gefasste, wichtige Informationen für den Suchenden beinhalten. Die Schwierigkeit hierbei liegt in der automatischen Kürzung des Titles ab einer gewissen Anzahl von Zeichen. Der Title sollte nicht mehr als 75 Zeichen beinhalten, dennoch um die 50 Zeichen Minimum umfassen. Darauf zu achten ist, dass im Title die Suchbegriffe nicht einfach hintereinander gereiht sind, da dies von den Suchmaschinen negativ bewertet wird.

Besonders zu Beginn der Suchmaschinenoptimierung bringt es nicht sehr viel, auf viele Suchbegriffe anzupassen. Der Text muss den Besucher ansprechen, denn das ist das erste was der potentielle Webseitenbesucher von der Seite sieht. Auch wenn man schon auf der ersten Seite zu finden ist, hat der Webseiteninhaber keinen Mehrwert davon, wenn diese nicht angeklickt wird.

4.4.7.3 Description

Die Beschreibung der Webseite, also die Description wird bei den meisten Suchmaschinen als Text in den Suchergebnissen angezeigt. Die Description muss somit eine exakte, inhaltliche Zusammenfassung des Contents der Webseite sein. Diese Beschreibung ist dafür da, die Suchenden anzuregen, sodass sie die Seite besuchen.

Der zugehörige Tag darf die Länge von 200 Zeichen nicht überschreiten, da auch dieser Description-Tag gekürzt werden kann. Somit gehören die wichtigen Infos an den Textanfang.

4.4.7.4 Keywords

Der Tag für die Keywords hat mittlerweile nicht mehr wirklich eine entscheidende Auswirkung auf das Ranking und wird sogar von manchen Suchmaschinen komplett ignoriert. Eine negative Auswirkung hat es allerdings nicht, wenn dieser Tag mit den relevanten Suchbegriffen verwendet wird. Die Keywords haben idealerweise eine Länge von 150-200 Zeichen.

Der Keyword-Tag ist nicht zu missbrauchen für zu viele und nicht mit dem Thema zusammenhängende Begriffe, denn das gilt bei den Suchmaschinen als Manipulation.

4.4.7.4.1 Keywordanalyse

Die Wahl der richtigen Keywords kann man einiges falsch machen. Dafür eignen sich Keywordanalyse die einem aufzeigen, wie oft bestimmte Suchbegriffe gesucht werden. Somit kann ausgewertet werden mit welchen Suchbegriffen die Webseite eine Chance hat, gut aufgefunden zu werden.

Zu Beginn müssen sinnvolle Keywords sowie Kombinationen zusammengestellt werden, welche das Thema der Webseite am besten wiedergeben.

Eine weitere Möglichkeit zur richtigen Keywordrecherche ist die Überprüfung der Suchergebnisse, indem man einfach die Suchbegriffe bei der Suchmaschine eingibt und die Ergebnisse abließt. Dabei kommt es schnell zu einer Million Ergebnisse. Je mehr Ergebnisse angezeigt werden, umso schwieriger wird eine gute Platzierung.

Die Webseiten auf den ersten drei Positionen sollten im Vorfeld analysiert werden, um festzustellen was für Anforderungen die Konkurrenz stellt. Dadurch können beispielsweise der PageRank sowie die Domainpopularität der Konkurrenz bestimmt werden, sodass man weiß was die eigene Webseite erreichen muss.

Die wichtigen Suchbegriffe sind in den Meta-Tags des HTML-Codes vorzufinden, an denen man sich einige Vorschläge für die eigene Internetseite einholen kann. Zu Beginn einer neuen Webseite ist es ratsam, sich auf Keywordkombinationen zu konzentrieren, da man mit diesen schneller bessere Platzierungen erreichen kann.

Nach genauer Auswahl der Suchbegriffe oder auch der Suchbegriffskombinationen ist es wichtig herauszufinden, welche dieser Kombinationen am meisten gesucht wird. Für die Auswertung wie oft ein Begriff gesucht wird oder unter welchen Begriffen die Konkurrenz rankt, gibt es eine Menge Tools die einem in diesem Bereich weiterhelfen können.

4.4.7.5  Sonstige Meta-Tags

Page-Topic

Das Thema einer Internetseite wird durch den Page-Topic-Tag bestimmt. Gemäß dem Fall, dass das Thema nicht eindeutig festgelegt werden kann, sind auch verschiedene Nennungen erlaubt.

Robots

Ein Muss auf einer Internetseite ist der Robots-Tag, welcher den Crawlern der Suchmaschinen sagt, ob diese Seite überhaupt durchsucht werden soll oder nicht. Für die genaueren Anweisungen werden die so genannten robots.txt Textdateien erstellt, welche genau die Befehle enthalten, die für die Crawler wichtig sind.

Page-Type

Jede Webseite hat einen bestimmten Typ, welcher mit dem Page-Type eingefügt werden kann. So können beispielsweise Anleitungen, Verzeichnisse oder auch Communities mit Hilfe des Page-Type-Tags bestimmt werden, sodass die Suchmaschine die Seite sofort zuordnen kann.

Author

Die verantwortliche Person einer Seite wird mittels des Author-Tags kenntlich gemacht.

Cacheing

Der Cacheing-Tag vermeidet das Zwischenspeichern einer Internetseite, weshalb dieser Tag lediglich bei Webseiten angewendet werden sollte, die oft aktualisiert werden.

Content-Type

Dieser Tag erleichtert den Crawlern zum einen das Lesen von Umlauten als auch die Bestimmung des Zeichensatzes sowie der Art der Internetseite.

Copyright

Die Rechte an den Inhalten einer Internetseite sollten bei Copyright genannt werden.

Revisit

Der Revisit-Tag gibt an in welchem Abstand die Seite von den Robots gesucht werden soll und richtet sich folglich an die Suchmaschinen. Erhält eine Webseite täglich frischen Inhalt, so kann dieser Tag den Crawler anweisen, die Seite jeden Tag nach neuem Inhalt zu durchsuchen. Für  den Fall, dass der Content nicht regelmäßig verändert wird, reicht es vollkommen aus, wenn der Crawler alle zwei Wochen die Seite besucht.

Das war nur eine kleine Auswahl der wichtigsten Meta-Tags, denn es gibt noch eine Menge anderer. Eine wirkliche Bedeutung haben allerdings eh nur die Title, Description sowie die Keywords, wobei die schon deutlich an Bedeutung verloren haben. Die Meta-Tags sollten auf jeden Fall auf allen Unterseiten variiert werden, sodass das Ranking nicht negativ beeinflusst wird. Zur Herstellung von unterschiedlichen Meta-Tags sind die so genannten Meta-Tag-Generatoren ein nützliches Tool.

4.5 Indexierbarkeit

Eine Webseite muss zunächst von der Suchmaschine indexiert werden, bevor diese überhaupt in den Suchergebnissen erscheint und somit gefunden werden kann. Die Indexierbarkeit ist somit ein wichtiger Hauptbestandteil für effektive Suchmaschinenoptimierung.

Der HTML-Code der Webseite ist möglichst fehlerfrei zu erstellen, damit die Seite problemlos von den Suchmaschinen gelesen und somit ausgewertet werden können.

Die interne Verlinkungsstruktur sollte mit Hilfe einer übersichtlichen Seitennavigation für die Besucher vereinfacht werden. Die Crawler der Suchmaschinen können die Seite mit Hilfe einer Sitemap schneller und einfacher durchsuchen. Die Anzahl der Ebenen ist ideal wenn sie so klein wie möglich gehalten werden. Die Seite wird umso einfacher indexiert, je flacher die Hierarchie ist.

Die Webseiten müssen auch bei den einzelnen Suchmaschinen angemeldet werden, damit sie überhaupt gefunden werden. Erst nach der Anmeldung erfahren die Suchmaschinen überhaupt von der Existenz der Webseite, sodass diese später besucht wird. Damit dieser Vorgang schneller von statten geht, kann man auch gezielt Backlinks setzen, sodass die Suchmaschinen die Seite von ganz allein finden. Somit erspart sich die zusätzliche Anmeldung bei den Suchmaschinen.

4.6 Domainalter

Neben den oben genannten Faktoren, spielt auch das Domainalter eine große Rolle im Ranking. So werden die älteren Webseiten bevorzugt behandelt und haben bessere Chancen auf die erste Seite zu kommen. Der Sinn dahinter ist, dass die älteren Seiten, welche regelmäßig aktualisiert wurden, für die Suchmaschinen den Anschein haben als ob sie den Besucher umfangreiche und reichhaltigere Informationen bieten können. Neue Seiten erleben häufig einen so genannten „Boost“, das heißt dass die neue Webseite zunächst extrem hoch gerankt wird und dann aber rapide abfällt, da die Bewertung nicht reell war.

Es ist natürlich, dass das Alter einer Domain nicht direkt beeinflusst werden kann, dennoch ist es sinnvoll, sich die Domain so früh wie möglich zu registrieren und die im Anschluss bei den Suchmaschinen anmelden.

4.7 Ausgehende Links

Die ausgehenden Links sind auch ein wichtiger Rankingfaktor, vor allem im Bezug auf die Links zu den themenrelevanten Webseiten, welche auch Autoritäten genannt werden. Die Webseite erhält durch richtige Links das richtige Ansehen in den Augen der Suchmaschinen, da die themenbezogenen Links Aufschluss über den Content der Internetseite geben.

Allgemein kann man sagen, dass kein Betreiber etwas dagegen hat, wenn zu seiner Seite ein Link gesetzt wird. Dennoch sollte man beachten, dass der Linktext zum Thema der Webseite passt und somit unbedenklich ist. Nicht Anzahl an Links ist in Grenzen zu halten, da die Linkpower mit jedem weiteren Link abnimmt, weshalb auf einer Unterseite nicht mehr als 10-15 ausgehende Links gestellt werden sollten.

4.8 Weitere interne Rankingfaktoren

4.8.1 Individueller Content

Wie weiter oben genannt ist es sehr entscheidend, dass der Content individuell gestaltet wird, denn nur wenn der Crawler der Suchmaschinen tatsächlich neue Informationen lesen kann. Ist es dann nämlich der Fall, dass der gleiche Inhalt schon im Internet gefunden wurde, wird das nicht als neue Information angesehen.

Denn identischer Content wird von den Suchmaschinen als Duplicate Content angesehen und abgestraft. In ganz drastischen Fällen kann die Webseite auch aus dem Index gelöscht werden. Aufgrund dessen ist auf Internetseiten nur einzigartiger Inhalt zu veröffentlichen.

Der individuelle Content kann sogar als wichtigster Rankingfaktor bezeichnet werden.

4.8.2 Seitenanzahl/-größe

Die Internetpräsenz und die Größe derer ist ein interner Rankingfaktor, das bedeutet, dass die Anzahl der Unterseiten sowie der Umfang derer führen bei richtiger Erstellung zu einem deutlich besseren Ranking. Grund hierfür ist die „Denke“ der Suchmaschinen. Diese gehen davon aus, dass auf 100 Unterseiten detailliertere Informationen zu finden sind, als auf beispielsweise 20 Seiten.

Die Suchmaschine möchte möglichst viele, verschiedene Informationen bekommen, um sich „frischen“ Content vornehmen zu können. Mehr Bedeutung hat eine Webseite mit höherer Qualität als mit großer Quantität.

4.8.3 Synonyme

Für die Platzierung mit einem ausgewählten Keyword ist es wichtig, dass auf der Webseite viele themenverwandte Wörter zu finden sind, also viele Synonyme. Denn nur dann kann eine neue Webseite unter dem Keyword weit oben ranken. Infolge dessen ist es unnötig, eine Seite auf nicht dem Thema entsprechenden Webseiten Suchbegriffen zu optimieren. Die gezielte Suchmaschinenoptimierung auf entscheidende Wörter oder Phrasen ruft immer eine bessere Positionierung in den Suchergebnissen hervor.

4.8.4 Wortstamm

In einem Text ist es sinnvoll, Wörter des gleichen Wortstammes zu verwenden, damit die entsprechenden Suchbegriffe gut platziert werden. Dies wird wie das Vorkommen von Synonymen sehr positiv bewertet, da die Suchmaschine annimmt, dass der Suchende auf dieser Webseite umfangreiche Informationen erhält.